Sehr großzügige Maisonette (ca. 235 m²) in Altbremer Haus mit Garten im Barkhof

Ort: Bremen
Zu verkaufen
595.000 €

Dieses außerordentliche großzügige Reihenmittelhaus aus dem Jahre 1889 im Stil großbürgerlicher Häuser der Jahrhundertwende, kann aufwendig, aber behutsam saniert und vergrößert werden, so dass auf 5 Wohnebenen zwei sehr großzügige Maisonette-Wohnungen (je ca. 234,57 m² zu 595.000 € und ca. 279,39 m² zu 710.000 €) entsprechende Wohnflächen entstehen. Aufgrund des opulenten Flächenpotentials wäre auch eine Nutzung als Wohnung mit Büroflächen möglich. Die Sanierung und Modernisierung kann die vorhandenen historischen Elemente zu einer ästhetisch anspruchsvollen Symbiose mit zeitgemäßen Vorstellungen verbinden.
Dieses Objekt wird im derzeitigen baulichen Status, jedoch mit einer Vorplanung durch das Architekturbüro Hoepkens-Park für die in den Plänen konzipierte Aufteilung angeboten. Das renommierte Architekturunternehmen Hoepkens-Park, Bremen, Humboldtstraße, übernimmt in Ihrem Auftrag gerne die weitere Planung, Baubegleitung etc., so dass Sie lediglich Ihre Vorstellungen der Ausstattung formulieren sollten.
Die vorliegenden Pläne können in einem gewissen Maße den Vorstellungen der Interessenten entsprechend verändert werden. Das Konzept geht von zwei sehr großzügigen Maisonette-Wohnungen aus. Die geplanten Wohnungen können einzeln oder als Gesamtkonzept erworben werden.

Aufteilung:

Wohnung 1: (595.000 €)

Souterrainj:
Wohnfläche ca. 125,25 m², 3 Zimmer, 2 Bäder, 3 Abstellräume, Terrasse, Haustechnikraum.

Hochparterre:
Wohnfläche ca. 112,32 m², 3 Zimmer, 1 Küche, Gäste-WC, Windfang, Balkon, Straßenterrasse.

Gesamtfläche Wohnung 1: ca. 234,57 m².

Wohnung 2: (710.000 €)

1.Obergeschoss:
Wohnfläche ca. 103,76 m², 3 Zimmer, 1 Küche, 1 Gäste-WC, 1 Hauswirtschaftsraum.

2.Obergeschoss:
Wohnfläche ca. 106,86 m², 3 Zimmer, Küche, 1 Vollbad, 1 Schrankraum, 1 Balkon.

Spitzboden:
Wohnfläche ca. 68,77 m², 1 sehr großer Raum mit ca. 46,05 m², 1 Abstellraum und 1 Balkon.

Gesamtfläche Wohnung 2: ca. 279,39 m².

Aus den Wohnungen haben Sie im rückwertigen Bereich einen herrlichen Blick ins Grüne und auf die umliegenden Altbremer Häuser.

Hinsichtlich der außerordentlich guten infrastrukturellen Lage ist das Vermietungspotential als hervorragend zu bezeichnen. Sollten Sie nachhaltiges Interesse an diesem hochwertigen Projekt entwickeln, nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf.Opulente Jugendstil-Villen und Altbremer Häuser prägen das Gesicht Schwachhausens, das sich nördlich an die Bremer City anschließt. Der beliebte Stadtteil gilt als gediegene Wohngegend für gutsituierte Bürger. Tatsächlich trifft man aber auf eine bunte Mischung aller Generationen und Gehaltsklassen.

Der wohl beliebteste Anlaufpunkt Schwachhausens ist der Bürgerpark mit dem angrenzenden Stadtwald – gemeinsam bilden diese grünen Oasen Bremens größte Parkanlage. Entsprechend begehrt sind die Wohngebiete, die direkt an den beiden Erholungsgebieten liegen. In diesen Ortsteilen findet man viele sehenswerte Beispiele des so genannten Altbremer Hauses sowie moderne Stadtvillen und Mehrfamilienhäuser. Am Barkhof haben sich wegen der citynahen Lage und vieler repräsentativer Bauten auch zahlreiche Gewerbe und Büros niedergelassen.

Schwachhausen gilt ganz allgemein als äußerst attraktives Wohngebiet in Bremen. Neben der schönen Architektur und der Nähe zum Bürgerpark, ist insbesondere der Ortsteil Barkhof, in dem das hier offerierte Objekt liegt, wegen seiner sehr zentralen Lage und den damit verbundenen kurzen Wegen beliebt. Die zum größten Teil um die Jahrhundertwende errichteten großbürgerlichen Mehrfamilienhäuser prägen dieses Quartier. In der Beschreibung dieses Ortsteils durch die Bremische Bürgerschaft (7.Ortsgesetz) wird formuliert:

„Die Architektur des Barkhofs verdeutlicht in eindrücklicher Weise die Umbruchsituation
der Architektur vom Klassizismus und Historismus zu den modernen Bauformen des
frühen 20. Jahrhunderts, die in mehreren Entwicklungsstufen ablesbar ist. In diesem Zusammenhang
erzeugt die Architektur ein heterogenes Gesamtbild. Der östliche Bereich
des Barkhofes ist mit klassizistischen Bremer Häusern aus den 50er Jahren des 19.
Jahrhunderts mit klar strukturierten Fassadengliederungen bebaut. Beispielhaft sind die
Gebäude in der Richard-Wagner-Straße in Ziegelbauweise mit verzierten Putzgewänden
(Fenstereinrahmungen) und horizontal gliedernden Putzelementen oder die Bremer
Häuser im östlichen Bereich der Parkstraße mit den klassizistischen Fenstersimsen und
vorgelagerten Mauervorsprüngen (Pilastern) im Bereich der Erker, Eingangstüren und
Fenster. Das ehemalige St. Catharinenstift, Ecke Parkallee/ Hohenlohestraße, im Stil des
Neoklassizismus errichtet, spiegelt die Haltung des Klassizismus wider: Mit den
stringent und klar gegliederten Gebäuden sollte ein einheitliches Bild im Straßenraum
entstehen.
Im ab 1900 bebauten, westlichen Teil des Barkhofs wird die Architektursprache durch
Erker, Balkone, Turm- und Dachaufbauten deutlich bewegter. Die Architektur wird in
diesem Bereich geprägt durch Elemente des Fachwerkbaus, den Dekor des Jugendstils
und vom englischen Landhausstil.“

Selbstredend ist die Infrastruktur dieses zentralen Stadtteil in jeder Hinsicht als optimal zu bezeichnen.

Eckdaten

  • Zimmer: 6
  • Badezimmer: 2
  • Wohnfläche: 235 m2
  • Baujahr: 1889
  • Grundstücksfläche: 241 m2